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Durchblutungsstörungen der Beine

Neu verfasste Information vom 29.10.2026. Der ursprüngliche Archivtext war nicht verfügbar. Dieser Beitrag wurde für die wiederhergestellte Website neu erstellt; er ist keine Archivkopie.

Was hinter Beschwerden stecken kann

Bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz PAVK, gelangt zu wenig Blut in die Beine, seltener in die Arme. Ursache sind meist verengte Arterien durch Ablagerungen. Der Begriff Durchblutungsstörung ist allerdings weiter gefasst: Nicht jeder kalte Fuß und nicht jeder Beinschmerz bedeutet eine PAVK.

Typisch sind krampfartige Schmerzen beim Gehen, die in Ruhe nachlassen. Hinzukommen können schlecht heilende Wunden, blasse oder kalte Haut und Gefühlsstörungen. In fortgeschrittenen Stadien können Schmerzen auch ohne Belastung auftreten. Solche Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt.

Untersuchung und Behandlung

Zur Untersuchung können der Vergleich der Blutdruckwerte an Arm und Knöchel sowie Ultraschall gehören. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad. Rauchstopp, die Behandlung weiterer Gefäßrisiken und ein geeignetes Gehtraining können Bestandteile sein. Medikamente oder Eingriffe werden individuell festgelegt. Das Gesundheitsportal des Bundes erklärt Diagnose und Therapie der PAVK.

Ein akuter Verschluss ist ein Notfall

Wird ein Bein oder Arm plötzlich stark schmerzhaft, kalt, blass oder taub, ist sofortige Hilfe über 112 nötig. Ein akuter Gefäßverschluss darf nicht durch Abwarten oder eigenständiges Training verzögert werden. Das Universitätsklinikum Heidelberg beschreibt die akuten Warnzeichen. Hinweise zum richtigen Hilfsangebot bietet gesund.bund.de: Nummern für den Notfall.

Diese allgemeine Information ersetzt keine persönliche medizinische Beratung.

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